Heute fand im Rahmen der Ramtel-Brücke die traditionelle Putzete im 
Ramtel statt. An ihr beteiligten sich die August-Lämmle-Schule, die 
Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel e. V. und das 
Ludwig-Wolker-Kinderhaus.

August-ämmle-Schule

Seit wann gibt es die Putzete?

Sie wurde vor 10 Jahren von der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel e.V. ins Leben gerufen. Die August-Lämmle-Schule griff die Idee sofort auf und integrierte die Putzete in ihren Schulunterricht. Die Kinder lernen, was es heißt, sich umweltgerecht zu verhalten und wie man Müll richtig entsorgt. Das Ludwig-Wolker Kinderhaus schloß sich später an.

Kinder und Schüler/innen laufen durch das Ramtel.

So liefen circa 550 Kinder und Schüler/innen durch das Ramtel und 
sammelten den umherliegenden Müll auf. Die mitgenommenen Müllsäcke 
füllten sich mit Zigarettenschachteln, Pappbechern, Bäckertüten, 
Trinkflaschen und vielem mehr. Damit die eifrigen Sammler nicht 
unmittelbar mit dem Müll in Berührung kamen, wurden sie mit 
Arbeitshandschuhen und Greifzangen ausgestattet. An verschiedenen 
Sammelstellen deponierten sie die gefüllten Müllsäcke. Sie wurden später 
von Mitarbeitern des Bauhofes abgeholt.

Ein Vesper als Belohnung

Als Belohnung erhielten alle Teilnehmer der Putzete ein Vesper, das aus 
einem Leberkäse- oder Käsebrötchen und einem Getränk bestand. Finanziert wurde dies durch Spenden von Mitgliedern der Bürgergemeinschaft. Eine besondere Hilfe haben wir durch die Bäckerei Zachert (sie hat uns die Brötchen gespendet) und die Metzgerei Blum (sie hat uns durch einen gewaltigen Preisnachlass unterstützt) bekommen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Vorbereitung des Vespers und der „Hocketse“

In der Mensa belegten ehrenamtliche Helferinnen der Bürgergemeinschaft 
und 4 Schülerinnen der August-Lämmle-Schule 550 Brötchen mit Fleischkäse und Käse. Danach wurden die Platten mit den Bergen von Brötchen auf eine lange Tischreihe verteilt. Zur gleichen Zeit stellten Schüler im Schulhof Bänke und Tische auf. Hier konnten sich später die fleißigen Müllsammler bei ihrem Vesper erholen.

Die Kinder und Schüler/inen treffen in der Schule wieder ein.

Ab 11:00 trudelten die ersten Schüler ein. Die Essenverteilung verlief 
Dank unserer jungen Helferinnen reibungslos. Sie erwiesen sich als 
perfekte Organisatorinnen und sorgten dafür, dass alle Kinder und 
Schüler/innen ihr Vesper bekamen. Es gab kein Gedrängel. Alles verlief 
ruhig und entspannt ab. Ab 12.00 Uhr löste sich die Hockeste langsam 
auf. Wie selbstverständlich räumten und wischten Schüler und 
Schülerinnen Tische ab.

An dieser Schule wird das Wort „Gemeinschaft“ wirklich gelebt.